Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

In der psychotherapeutischen Arbeite erlebe ich es oft, wie Menschen in der Unruhe des Alltags sich selbst aus den Augen verlieren. Sie befinden sich häufig in einer Art Sackgasse und erleben aufkommende Symptome wie Depressionen, Ängste und auch körperliche Begleiterscheinungen als einengend und quälend. Meist erscheint die Überwindung dieser Blockaden aus eigener Kraft nicht möglich.

Eine Psychotherapie dient der Bearbeitung dieser aktuellen Lebensschwierigkeiten mit Hilfe eines professionellen Gesprächspartners in Form der Psychotherapeutin/ des Psychotherapeuten.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie eröffnet einen Verstehensprozess der aktuellen Symptomatik vor dem Hintergrund Ihrer individuellen Lebensgeschichte. Dabei werden unbewusste Zusammenhänge zwischen individuellen Erlebnissen und prägenden Erfahrungen in der Kindheit sowie Jugend und den akuten Störungen bzw. Konflikten herausgearbeitet.

In der gemeinsamen Arbeit können wir ein individuelles Verständnis Ihrer Symptome entwickeln. Die erlebte Einsicht in bislang unbekannte Zusammenhänge ermöglicht es Ihnen, individuelle Lösungen für Ihr Problematik zu finden.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gehört neben der analytischen Behandlung, der Verhaltenstherapie und der systemischen Therapie zu den wissenschaftlich anerkannten Verfahren, die von den Krankenkassen als erstattungsfähig eingestuft sind.

Die tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie findet in der Regeln ein- bis zweimal pro Woche statt, wobei der Behandlungsumfang von einer Kurzzeittherapie (zweimal 12 Stunden) bis zur einer Langzeittherapie (60 bis 100 Stunden) reichen kann. Eine Behandlungsstunde umfasst 50 Minuten. Vor Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung eine psychotherapeutische Sprechstunde verpflichtend. Es können bis zu drei psychotherapeutische Sprechstunden wahrgenommen werden. Diese Sprechstundentermine dienen vor allem der ersten der Indikations- und Diagnosestellung. Im Anschluss daran erfolgen mindestens zwei (bis zu 4 oder 5) probatorische Sitzungen, in deren Mittelpunkt die die Formulierung realistischer Therapieziele und der Beziehungsaufbau stehen. Des Weiteren wird im Rahmen dieser Probestunden geschaut, inwieweit sich eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung zwischen Ihnen und mir einstellen wird. Diese therapeutische Beziehung ist ein wesentlicher Teil der psychotherapeutischen Arbeit. Daher lege ich großen Wert auf gegenseitiges Vertrauen und Respekt. Mir ist es wichtig Ihnen einen sicheren Raum zur Verfügung zu stellen, in dem Sie sich als Person gehört und verstanden fühlen.


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